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Ratgeber Kultur

7 Fakten zu 50 Jahre Woodstock – So können Sie mitreden

Vom 15.-18. August 2019 jährt sich das legendäre Woodstock Festival zum 50. Mal. Das Open-Air-Festival markierte 1969 den Höhepunkt der Hippie-Bewegung in den USA. Mit von der Partie: Stars wie Jimi Hendrix, Janis Joplin, The Who, Joan Baez, Arlo Guthrie, Santana, CCR und Joe Cocker.

©mark reinstein/shutterstock
©mark reinstein/shutterstock

Mit unseren 7 Fakten zum 50-jährigen Woodstock-Jubiläum, dem wohl legendärsten Musik-Festival aller Zeiten, können Sie mitreden:

1) Der Name

Das Festival sollte eigentlich in der Kleinstadt Woodstock im Staat New York stattfinden, musste dann aber wegen Protesten der Anwohner nach Bethel umziehen. Überschrieben war die Woodstock Mucis & Art Fair mit dem Motto „3 days of peace, love & music” – das Festival verstand sich auch als Protest gegen den Vietnamkrieg.

2) Der Farmer

Max Yasgur hieß der Bauer, auf dessen Feldern der Event dann über die Bühne ging. Yasgur gab den Veranstaltern sein Okay, obwohl Nachbarn protestierten und Kunden drohten, seinen Betrieb zu boykottieren.

3) Das Essen

Weil mehr als doppelt so viele Besucher kamen als gedacht, gab es schon am zweiten Tag kein Essen mehr zu kaufen. Unterstützung kam von Farmern und Kirchengemeinden aus der Gegend, sogar per Flugzeug wurden Lebensmittelpakete abgeworfen.

4) Das Line-up

Am Freitag startete das Festival u.a. mit Arlo Guthrie, Sly and the Family Stone und Joan Baez. Am Samstag spielten zum Beispiel Credence Clearwater Revival, The Who, Grateful Dead, Santana und Janis Joplin. Am Sonntag standen u.a. The Band, Joe Cocker, Crosby, Stills & Nash und Jimi Hendrix auf der Bühne. Eine genaue Auflistung aller Künstler und Songs gibt’s hier.

5) Das Geld

Eigentlich sollten die Besucher Eintritt zahlen. Eigentlich. Veranstalter Michael Lang dazu in einem Interview mit der SZ:

„Es heißt immer, wir hätten die Tore zum Festivalgelände geöffnet. Aber da waren keine Tore. Am Freitagmorgen saßen 150.000 Leute auf dem Gelände, die Ticket-Häuschen waren noch gar nicht aufgestellt.“

Am Ende blieben 1 Million Dollar Schulden, die erst mit dem Verkauf der Filmrechte getilgt werden konnten.

6) Der Film

Auf dem Festival waren mehr als 20 Kameraleute im Einsatz. Der Dokumentarfilm „Woodstock – 3 Days of Peace & Music“ kam 1970 in die Kinos und gewann 1971 den Oscar als beste Doku. Er zählt noch heute zu den erfolgreichsten Dokumentationen aller Zeiten.

7) Übrigens: Bob Dylan…

…war nicht dabei! Der Musiker hatte sich nach einem Motorrad-Unfall im Sommer 1966 für längere Zeit aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und widmet sich in diesen Jahren vor allem seiner Familie, sein Sohn Jakob wurde im Dezember 1969 geboren.

 

Letzte Version vom 26. August 2019

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