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Die richtige Wolle für jeden

Strickgarne, zusammengesetzt aus verschiedenen Materialien, halten nicht nur Allergiker im Winter wunderbar warm.

©Filati
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Schurwolle oder Kunstfaser – was ist besser? Diese Frage treibt Liebhaber kuscheliger Kleidung um. Während die einen auf die natürlichen Eigenschaften der Schurwolle schwören, schwärmen andere für die waschfreundliche Variante aus Polyacryl & Co., die nicht einläuft und immer ihre Form behält.

 

Die Antwort lautet: Es kommt darauf an.

Die Nachteile – Schurwolle vs. Kunstfaser

Immer mehr Menschen reagieren allergisch auf reine Schafwolle. Vor allem unbehandelte Tierwolle kann die Ursache für eine Allergie sein, denn in Schurwolle befinden sich Spuren des Wollfetts Lanolin, das Juckreiz und Hautrötungen sowie in Einzelfällen sogar Atemnot hervorrufen kann.

Allergikern darum aber zu Kleidungsstücken aus 100 Prozent Kunstfaser zu raten, ist nicht unbedingt der beste Ausweg. Reine Kunstfaser führt mitunter zu verstärkter Schweißbildung.

Die Vorteile – Schurwolle vs. Kunstfaser

Dermatologen raten darum immer häufiger zur goldenen Mitte: zu Wolle, die sich aus mehreren Bestandteilen zusammensetzt. So kommen die besten Eigenschaften der Wollsorten zusammen: Schurwolle leitet Feuchtigkeit rasch ab und wärmt den Körper schnell und nachhaltig, weil sie die Wärmestrahlung des Körpers reflektiert. Kunstfaser ist waschfreundlich und sorgt dafür, dass Jacke, Pulli, Mütze & Co. in Form bleiben und nicht einlaufen.

In diesem Herbst und Winter sind außerdem Strickgarne gefragt, die zudem Baumwolle enthalten. Echte Wohlfühlgarne werden aus Mohair, Alpaka oder Cashmere mit Anteilen von Baumwolle und Polyamid ergänzt. Dies erhöht nicht nur den Tragekomfort, sondern bietet neue Farbkombinationen und innovative Muster beim Stricken. Probieren Sie es aus.

Eine Anleitung zu einer Strickjacke mit passendem Schal finden Sie hier.

 

 

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