Als Sabine Krüger vor 22 Jahren beschloss, Schäferin zu werden, hatte sie eine viel zu romantische Vorstellung von diesem Beruf. Warum sie ihre Arbeit trotzdem liebt, hat sie uns erzählt.

Sabine Krüger ist Schäferin. Aber was auf den ersten Blick idyllisch aussieht, ist ganz oft harte und beschwerliche Arbeit. Dazu schlecht bezahlt, aber doch so wichtig. Denn die Schafherden sorgen für mehr Artenvielfalt.

Die Beweidung verhindert nämlich, dass Heidelandschaften mit Bäumen und Sträuchern zuwachsen und seltene Pflanzen und Insektenarten verdrängen. Dank der tierischen Landschaftspflege sieht man hier zum Beispiel Orchideen, Zittergras und Disteln, aber auch Kreuzottern und die extrem seltenen Sandlaufkäfer. „Wir Schäfer sorgen auf diesen Böden, auf denen keine intensive Bewirtschaftung sinnvoll ist, für Artenvielfalt“, erklärt Sabine Krüger. „Wenn ich sehe, wie es hinterher überall grünt und blüht und kreucht und fleucht, dann weiß ich, dass ich was Gutes machen.“

Grüße aus dem Stall

Und einige Impressionen von der Herde haben wir hier für Sie:

Mehr Infos

Auf Twitter unter @ziegenmama oder auf der Homepage krueger-land.de

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