Ob als kunstvoller Vorhang und Wandbehang, Boho-Schlüsselanhänger, schickes Armband, Blumenampel, Tischdecke oder Netzbeutel für Obst und Gemüse – Makramee ist eine Technik, die vielseitig einsetzbar ist. Zuletzt erfreute sie sich in den 1970er Jahren großer Beliebtheit. Bis jetzt: denn in den sozialen Medien kursieren wieder vermehrt spannende DIY Makramee Projekte.

Gewusst wie: der Knoten muss stimmen

Hängeampel Makramee

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Im Makramee wird zwischen sogenannten Trägerfäden und Arbeitsfäden unterschieden. Als Trägerfaden werden diejenigen bezeichnet, die Knoten tragen. Gut sichtbar ist dies beispielsweise bei Einkaufstaschen.

Doch nicht nur das, denn je nachdem, was Ihnen vorschwebt, sind andere Knotentechniken gefragt. Hier ein kleiner Überblick:

  • Anknüpfen beispielsweise für kleine Hängeampeln oder als Zierde für Marmeladengläser
  • Flachknoten und Wellenknoten beispielsweise für Obstnetze oder Jute-Anhänger in Herzform
  • Achterknoten beispielsweise für rustikale Serviettenringe oder Armbänder
  • Josefinenknoten beispielsweise für Armbänder
  • Schiffchenknoten beispielsweise für Armbänder mit Holzperlen

Braucht es ein bestimmtes Garn?

Bunte Farben oder einfarbig, dicker oder dünner – wagt man sich an ein Makramee Projekt, kann einen die Wahl des richtigen Knüpfgarns schon einmal leicht überfordern. Und in der Tat sollte man bei der Wahl des Garns sorgfältig vorgehen. Denn die Dicke ist beispielsweise entscheidend, ob die Blumenampel nachher auch die Pflanze aushält. Ebenso wie die Optik: mit einem Jute-Garn kommt am Ende ein weit gröberes Ergebnis zustande als mit Baumwollgarn.

Als Makramee Garn eignen sich am besten folgende Garne:

  • Jute- und Sisalgarn
  • Baumwollgarn, ungefärbt
  • Kunststoffgarn, mit Wachs überzogen (diese sind perfekt, um mit dem Feuerzeug Ränder oder lose Fäden zu schmelzen)
  • Filethäkelgarn
  • Rundlederschnüre

Unsere kleine Knotenkunde für Makramee:

Makramee Knotenkunde