Stricken tut der Seele gut

Gleichmäßig die Nadeln klappern lassen, daheim im Sessel oder vor dem Fernseher oder gar unterwegs, um Wartezeiten zu nutzen: Stricken tut einfach gut. Ein Grund liegt darin, dass man den Fortschritt bei einem Projekt sieht, das man selbst erschafft. Psychologen haben die Wirkung von Stricken untersucht und sind auf erstaunliche Ergebnisse gekommen:

1) Stricken macht selbstbewusst

Den ersten Schal fertig oder ein Paar Fäustlinge mit einem schwierigeren Muster? Dass man etwas Vorzeigbares selbst geschaffen hat, macht stolz und stärkt das Selbstwertgefühl. Gerade für jene, deren Berufsalltag sie nicht mit sichtbaren Ergebnissen verwöhnt, sind Handarbeiten eine ideale Quelle um das Gefühl wachzurufen, etwas Nützliches erstellen zu können.

2) Stricken beruhigt

Aber auch die, die im Job viel unter Zeitdruck und Stress leiden, finden im Stricken einen perfekten Ausgleich. Stricken beruhigt durch den Rhythmus der Bewegung und die intensive Wiederholung. Untersuchungen ergaben, dass Stricken sogar messbar den Blutdruck senkt.

3) Stricken nimmt Ängste

Handarbeiten mit Nadeln und Wolle kann sogar Angst nehmen. Durch die sanften Bewegungen und das Berühren des weichen Materials wird der Blutdruck gleichmäßiger, die Gedanken kommen in einen langsameren Fluss. Die Folge: Sorgen und Ängste lassen nach, die Panik schwindet.

4) Stricken schmiert die Gelenke

Wer häufig an Computer oder Kasse sitzt und meist viele Stunden am Stück die gleichen, einseitigen Bewegungen macht, läuft Gefahr, Hand- und Armmuskeln zu einseitig zu belasten. Besonders das Rechts-Links-Stricken beansprucht andere Muskeln und bietet damit ein gutes Gegengewicht.

5) Stricken stärkt das Gedächtnis

Untersuchungen mit Demenz-Patienten zeigen, dass besonders das Muster-Stricken Denkstrukturen festigt und Gedächtnisverfall verzögern. Stricken kann die Gedächtnisleistung um bis zu 30 Prozent verbessern.

Darum: Stricken Sie mit!

Strickanleitung für unseren Sommer-Pulli in Aubergine