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Vorsorgevollmacht leicht gemacht

Das Formular für die Vorsorge-Vollmacht des Bundesjustizministeriums hilft Ihnen, die wichtigsten Dinge zu regeln, wenn Sie es selbst nicht können.

©Thinkstock
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Rechtzeitig vorsorgen ist sehr wichtig. Ein plötzlicher Unfall, eine Krankheit – und wer entscheidet dann für einen, wenn man es selbst nicht mehr kann? Dann hilft eine Vorsorgevollmacht. Mehr noch:

Eine Vorsorgevollmacht ist eines der wichtigsten Dokumente, die jeder Erwachsene ausstellen sollte.

Denn mit ihr ist im Notfall klar geregelt, wer entscheiden soll, wenn man selbst dazu nicht mehr in der Lage ist – von der medizinischen  Versorgung bis hin zur Erledigung der Post.

Das sollten Sie noch zur Vorsorgevollmacht wissen

  1. Ganz wichtig: Selbst Ehepartner dürfen sich nicht ohne Weiteres rechtlich vertreten. Für den Fall des Falles sollte man daher gegenseitig eine Vorsorgevollmacht ausstellen oder eine andere Vertrauensperson als Bevollmächtigten einsetzen.
  2. Die Vollmacht kann alle Dinge umfassen bis hin zur Frage, ob lebensverlängernde Maßnahmen gewünscht sind. Wer nicht so weit gehen möchte, kann bestimmte Themen durch einfaches Ankreuzen ausklammern. Aber: nicht zu viele Lebensbereiche ausschließen. Sonst wird eine gerichtliche Betreuung notwendig.
  3. Wer über ein größeres Vermögen verfügt und sich ausführlich beraten lassen möchte, kann die Vorsorgevollmacht durch einen Notar ausstellen lassen. Kreditinstitute bestehen in der Regel darauf, dass für Bankgeschäfte ein Konto-Vollmachtsformular bei der Bank ausgefüllt wird.
  4. Besprechen Sie den Inhalt mit Ihren Angehörigen oder Freunden, die Sie in dem Formular benennen möchten. Durch einfaches Ankreuzen bestimmen Sie, was Ihr Bevollmächtigter dann darf.

Hier können Sie die Vorsorgevollmacht herunterladen

 

Letzte Version vom 20. April 2020

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