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Ratgeber Fit & Gesund

Tanzen Sie sich fit!

Tanzen ist gesund! Die Figur wird gestrafft, das Abnehmen fällt leichter und es ist eine der besten Arten, um fit zu bleiben. Doch wo kann man mit 50 oder 60 tanzen, auch ohne Partner?

@ Fancy
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Ob Zumba oder Bokwa, Stepp-Aerobic oder Hula – Tanzen ist eine der besten Arten, um fit zu bleiben, das bestätigen jetzt sogar wissenschaftliche Studien. Aber die neuen Tänze, die jetzt überall angeboten werden, machen auch riesigen Spaß. Und das Schöne: Für diese Tänze benötigt man meist nicht einmal einen Tanz-Partner. Doch viele Frauen wissen nicht, wo man mit 50 oder 60 auch ohne Mann tanzen kann. Wir verraten es.

Hier wird getanzt:

  • Tango, Rumba, Walzer: Tanzschulen bieten Kurse, offene Treffs und vermitteln Partner.
  • Zumba, Bokwa, Bollywooddance: Sportlich austoben kann man sich außerdem in Fitness-Studios, Volkshochschulen, Turn- und Sportvereinen.
  • Wiener Walzer, Discofox: Unkompliziertes Schwofen ist am besten beim Tanztee möglich. Den nächsten findet man unter www.tanzab30.de/tanzlokale.html
  • Tanzpartner findet man unter www.tanzpartner.de

Tanzen ist Medizin!

Professor Gunter Kreutz, Musikwissenschaftler erforscht u. a. die Effekte von Tanz auf die Gesundheit.

Herr Professor Kreutz, wer gerne tanzt, fühlt sich dabei beschwingt und glücklich. Hat Tanzen auch einen langfristigen Effekt?
PROF. KREUTZ; Absolut! Zum Beispiel zeigte eine große Studie, dass Paar-Tanzen das Risiko für Demenz um 76 Prozent reduziert!

Was passiert im Gehirn?
KREUTZ: Wenn man tanzt, muss das Gehirn sehr viele Dinge steuern: Motorik, Aufmerksamkeit, Langzeit-, Kurzzeit-Gedächtnis. Forschungen belegen, je komplexer das Gehirn gefordert wird, umso besser ist der vorbeugende Effekt gegen Demenz.

Tanzen kann noch mehr?
KREUTZ: Ja! Es gibt eindrucksvolle Hinweise, dass Tanzen beispielsweise bei Parkinson oder multipler Sklerose ähnlich gut wie Medikamente wirken kann.

Wie schafft Tanzen das?
KREUTZ: Vor allem über die Psyche. Tanzen bewirkt, dass sich Menschen mit Beschwerden innerlich zumindest etwas von ihrem schlechten Befinden distanzieren. Und genau das ist das positive Signal, dass Kranke brauchen: „Ich habe noch etwas unter Kontrolle und ich kann immer noch schöne Dinge empfinden.“

 

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