+++ 29.5.21 +++

Impfungen für alle ab 12

Bund und Länder haben beschlossen, ab dem 7. Juni allen Kindern ab 12 Jahren ein Impfangebot zu machen. Die Europäische Arzneimittelagentur hatte den Impfstoff von Biontech/Pfizer am Freitag, 28.5.21, für diese Altersgruppe zugelassen.
Der stellvertretende Direktor der Haunerschen Kinderklinik in München, Prof. Johannes Hübner, sagte im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk, er freue sich vor allem für gefährdete Kinder, wenn der Impfstoff kommt. Gesunde Kinder sollen seiner Meinung nach erst in dem Moment freiwillig geimpft werden, wenn alle anderen Alters- und Risikogruppen geschützt sind. Tatsächlich sprechen einige wissenschaftliche Erkenntnisse dagegen, gesunde Kinder und Jugendliche möglichst schnell zu impfen. Zudem steht durch die Freigabe der Impfung für Kinder nicht automatisch mehr Impfstoff zur Verfügung.
Auch die Ständige Impfkommission (Stiko) bleibt zurückhaltend: Eine allgemeine Impfempfehlung für Kinder wird es vorerst nicht geben. Man wolle sich nicht von der Politik dazu drängen lassen, sagte Stiko-Mitglied und Kinderarzt Dr. Martin Terhardt.
+++ 21.5.21 +++

Reisen: Das ist aktuell möglich

Grundsätzlich ist der Urlaub für Deutsche in EU-Ländern und weiteren europäischen Staaten möglich. Da sich Ein- und Ausreisebedingungen aber schnell ändern können, informieren Sie sich bitte immer zeitnah über die aktuellen Maßnahmen vor Ort. Alle Informationen im Beitrag sind Stand 21. Mai 2021 – hier klicken.

+++ 18.5. +++

Impf-Priorisierung wird aufgehoben

Ab dem 7. Juni gibt es bei der Corona-Impfung keine vorgegebene Reihenfolge mehr. Dann kann jeder Erwachsene einen Impftermin beim Hausarzt oder in einem Impfzentrum bekommen, unabhängig von Alter, Vorerkrankungen oder Beruf. Das kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn am Montagabend (17.5.21) an. Allerdings bleibt es den Bundesländern überlassen, wie lange sie die Priorisierung beibehalten wollen. In einigen Ländern wie Bayern und Baden-Württemberg sind Impfungen in den Arztpraxen bereits freigegeben.
Spahn betonte, dass auch nach Aufhebung der Reihenfolge noch „bis weit in den Sommer hinein“ die Impfungen weitergehen würden und bat weiter um Geduld.

+++ 3.05.21 +++
Wieder mehr Rechte für Geimpfte
Spätestens am 28. Mai wollen Bundestag und Bundesrat darüber entscheiden, welche Beschränkungen nicht mehr für vollständig gegen Covid-19 geimpfte Personen gelten sollen. Der Entwurf von Justizministerin Lambrecht sieht vor, für diese Gruppe die Test- sowie Quarantänepflichten auszusetzen. Zudem soll es Ausnahmen von den Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen geben. Die Impfung muss schriftlich oder digitel belegt und der Impfstoff muss vom Paul-Ehrlich-Institut gelisteten Impfstoff sein. Die letzte erforderliche Dosis muss mindestens zwei Wochen alt sein.
Hintergrund: Wissenschaftler gehen davon aus, dass Geimpfte keine große Rolle bei der Verbreitung des Virus spielen. Selbst wenn Sie trotz Immunisierung an Covid-19 erkranken, ist die Virenlast deutlich geringer, die Verläufe sind milder.

+++ 27.4.21 +++

Ab Juni Impfungen für alle möglich?

Nach dem Impfgipfel von Bund und Ländern am 26.4.21 hat Bundeskanzlerin Merkel in Aussicht gestellt, dass spätestens im Juni die Priorisierung bei den Corona-Impfungen aufgehoben werden kann. Die Kanzlerin geht davon aus, dass alle Impfwilligen aus der Prio-Gruppe 3 im Mai eine Erstimpfung erhalten. Danach könne sich jeder um einen Impftermin bemühen. Von Juni an sollen der Kanzlerin zufolge auch Betriebsärzte verstärkt Corona-Impfungen vornehmen. Gesundheitsminister Jens Spahn kündigte außerdem an, dass die Bundesregierung kommende Woche einen Vorschlag dazu vorlegen wird, welche Rechte Geimpfte künftig haben sollen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 24.736 neue Positiv-Tests. Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt auf 154,9 am Vortag 160,6), 264 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 82.544.

+++ 19.4.21 +++

Die Bundes-Notbremse kommt

Das Bundeskabinett in Berlin hat am 13.4.21 eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, um die Anti-Corona-Maßnahmen in Deutschland zu vereinheitlichen. Ab einem Inzidenzwert von mehr als 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen soll die Bundes-Notbremse gelten:

  • Kein Aufenthalt im Freien zwischen 22 und 5 Uhr, Joggen und Spaziergänge alleine sollen bis Mitternacht erlaubt sein.
  • Private Treffen sind auf Angehörige eines Haushalts und eine weitere Person beschränkt (einschließlich dazugehörender Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr)
  • Geschäfte, Gastronomie und Museen/Galerien müssen schließen, Lebensmittelläden, Getränkemärkte, Reformhäuser/Drogerien, Apotheken und Tankstellen sind davon ausgenommen.
  • Das Abholen bestellter Waren (Click & Collect) im Einzelhandel soll weiterhin möglich sein.
  • Präsenzunterricht soll nur stattfinden, wenn die Schüler und Schülerinnen zweimal pro Woche getestet werden. Steigt die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 165, wird Distanzunterricht angeordnet.
  • Bleibt in betroffenen Gebieten die 7-Tages-Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100, gilt die Notbremse zwei Tage später nicht mehr.

Alle Maßnahmen sind zunächst bis zum 30.Juni befristet, am Mittwoch, 21.4.21, wird der Bundestag über die Gesetzesänderung abstimmen. Der Bundesrat kann dann nur noch Einspruch einlegen.

+++ 12.4.21.+++

99,9 Prozent der Ansteckungen finden drinnen statt

Die Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) weißt in einem Brief an Bundeskanzlerin Merkel darauf hin, dass die allermeisten Infektionen in Innenräumen stattfinden. Im Freien, so die Forschenden, seien Corona-Übertragungen „äußerst selten“. Bereits 2020 habe die Aerosolforschung klar gezeigt: Infektionen finden in Innenräumen statt. Der Fokus müsse darauf gelenkt werden, genau dort Kontakte zu vermeiden – „und zwar 24 Stunden am Tag“. Maßnahmen wie Ausgangssperren halten die Fachleute daher für wenig zielführend.

+++ 11.4.21 +++

Geimpfte und negativ getestete Menschen gleich behandeln

Die Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Prof. Alena Buyx, ist dafür, vollständig gegen Corona Geimpfte mit Personen gleichzustellen, die einen aktuellen negativen Test nachweisen können. Voraussetzung dafür sei zum einen, dass Tests überall verfügbar sind. „Gleichzeitig muss man extrem Tempo machen beim Impfen“, betonte Buyx im Deutschlandfunk außerdem. Nachrichten, denen zufolge von Geimpften keine Infektionsgefahr mehr ausgeht, nannte die Münchner Professorin „sehr, sehr gut“.

+++ 9.4.21 +++

Zahl der Intensiv-Patienten steigt

Seit April 2020 müssen Krankenhäuser melden, wie viele Menschen sich mit Covid-19 in intensivmedizinischer Behandlung befinden. Diese Zahlen sind daher seitdem gut miteinander vergleichbar.
In diesem Jahr war der niedrigste Stand am 13.3.21 erreicht, mit 2 721 Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen. Seitdem steigt die Zahl wieder an, auf heute 4 474.
Ungefähr so hoch war die Auslastung zuletzt am 29.1.21, damals mussten 4 375 Menschen wegen Covid-19 intensivmedizinisch betreut werden. (Quelle: DIVI; spiegel.de)
++ 31.3.21 ++

Keine Astrazeneca-Impfung für unter 60-Jährige

Die Ständige Impf-Kommission (Stiko) empfiehlt eine Corona-Impfungen mit dem Mittel von AstraZeneca nur noch für über 60-jährige Personen. Hintergrund sind weiterhin vermehrt auftretende Fälle von Hirnvenen-Thrombosen bei jüngeren Personen. Was Geimpften empfohlen wird, die bereits eine Dosis AstraZeneca erhalten haben, wird die Stiko bis Ende April beschließen.

++ 26.3.21 ++

Testpflicht für Flugreisende

Ab Sonntag, 28.3.21, 0 Uhr, gibt es eine Testpflicht für alle Personen, die mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisen. Der Test muss vor dem Abflug erfolgen, Fluggesellschaften dürfen nur Passagiere mit einem höchstens 48 Stunden alten, negativen Test-Ergebnis befördern. Das haben Bund und Länder beschlossen.
Die Testpflicht besteht unabhängig von der Zahl der Infektionen im Abflug-Land und soll vorerst bis 12. Mai 2021 gelten.

++ 25.3.21 ++

Neue Maßnahmen

  • Ab dem morgigen Freitag, 26.3.21, soll eine Testpflicht für alle Personen gelten, die mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisen. Der Test muss vor dem Abflug erfolgen, Fluggesellschaften dürfen nur Passagiere mit einem negativem Test befördern. Das sieht ein Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums vor.
  • Der aktuelle Lockdown wird bis 18. April 2021 verlängert.
  • An Ostern dürfen sich zwei Haushalte treffen, maximal aber fünf Erwachsene. Die geplante „Osterruhe“ an Gründonnerstag und Ostersamstag wird nicht stattfinden.
  • Präsenz-Gottesdienste sollen nicht stattfinden, sind aber nicht verboten.
  • In Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 sollen strengere Beschränkungen möglich sein, etwa Ausgangssperren.

+++ 15.3.21 +++

Impfungen mit Astrazeneca vorerst gestoppt

Meldungen über Thrombosen nach der Corona-Impfung mit Astrazeneca sind der Grund, warum in Deutschland vorerst nicht weiter mit diesem Produkt geimpft wird. Gesundheitsminister Jens Spahn spricht dabei von einer „reinen Vorsichtsmaßnahme“. Das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) halte weitere Untersuchungen für notwendig.

Personen, die den Impfstoff von Astrazeneca erhalten haben und drei bis vier Tage nach der Impfung etwa unter starken und anhaltenden Kopfschmerzen leiden, sollten sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.

+++ 11.3.21 +++

Impfen beim Hausarzt erst ab Mai?

Laut Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, sind „fünf Millionen Impfungen pro Woche in Arztpraxen ohne große Anstrengung machbar“. Wenn genügend Impfstoff vorhanden sei, könnten 50.000 oder 100.000 Praxen am Impfprozess beteilig sein. Im ZDF-„Morgenmagazin“ sagte Gassen allerdings, dass wohl erst im Mai auf die entsprechenden Impfstoffmengen zugegriffen werden könnte.
Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet erst Ende April/Anfang Mai mit einem erhöhten Impftempo durch Hausarztpraxen.

+++ 3.3.21 +++

Mehr Kontakte erlaubt

Ab dem 8. März dürfen sich wieder mehr Menschen privat treffen, und zwar zwei Haushalte mit insgesamt fünf Personen (dazu Kinder bis 14 Jahren). Das haben die Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) und die Bundesregierung beschlossen. Das gilt auch für die Osterfeiertage.
Buchhandlungen dürfen ab Montag öffnen und dort, wo die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt, dürfen wir wieder Museen, Galerien und etwa botanische Gärten besuchen. Zudem ist in diesen Regionen „kontaktfreier Sport“ mit bis zu zehn anderen erlaubt – im Freien.
Außengastronomie, Theater und Kinos sollen dann wieder den Betrieb aufnehmen können, wenn die Inzidenz-Werte sich nach den ersten Öffnungen nicht erhöhen. Ebenfalls beschlossen wurde, dass ab 1. April Hausärzte die Corona-Impfung durchführen dürfen. Am 22. März wollen MPK und Regierung über weitere Schritte beraten, etwa über eine Öffnung von Hotels und Restaurants.

++ 1. 3.2021 ++

Impfen beim Hausarzt? / Friseure öffnen

Nachdem vergangene Woche viele Schulen wieder für Wechselunterricht geöffnet wurden, können ab heute die Friseure wieder Kundschaft empfangen. Auch Gärtnereien, Gartenmärkte und Blumenläden sind wieder offnen, in vielen Bundesländern auch Baumärkte, Nagelstudios oder die Fußpflege

Bald sollen auch Hausärzte gegen Corona impfen können, das hat Gesundheitsminister Spahn am Freitag auf einer Pressekonferenz erklärt. Im ersten Schritt sollen Praxen von den Ländern beauftragt werden, Menschen mit Vorerkrankungen zu immunisieren. Wenn die Impfstoff-Lieferdaten für den Monat April bekannt sind, könnten schrittweise alle Hausärzte, die bereit sind, in das Impfprogramm mit einbezogen werden.

++ 25.2.21 ++

Schnelltests zugelassen und bald erhältlich

Die ersten drei Corona-Schnelltests für zu Hause sind zugelassen und sollen schon in den nächsten Tagen bei Discountern wie Aldi oder Netto und in Drogeriemärkten zu haben sein.
Geplant ist, dass Apotheken die Schnelltest-Sets besonders günstig verkaufen dürfen (etwa 1 Euro), der Bund übernimmt die Differenz zum eigentlichen Preis von fünf bis zehn Euro.
Bei den Tests für den Privatgebrauch soll das Ergebnis nach zehn bis maximal 30 Minuten vorliegen.

++ 18.2.21 ++

Ärztepräsident: Impfstoff verhindert schwere Verläufe

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hält die WIrksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffs für ausreichend. Er schütze „nachweislich vor Ansteckung und verringere das Risiko schwerer und tödlicher Verläufe“, sagte Reihnhardt am Mittwoch der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Auch der Erlanger Mikrobiologe Christian Bogdan, auch Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO), ist für ein Impfung mit dem Wirkstoff von Astrazeneca. Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Fieber, unter denen aktuell einige Geimpfte leiden, seien normale Impfreaktionen des Körpers. „Das ist das, was wir auch von allen anderen Impfungen kennen“, so Bogdan im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk.

+++ 15.2.21 +++

Grenzkontrollen wegen Virus-Mutationen

Da Tschechien und weite Teile Tirols vom Robert-Koch-Institut als Coronavarianten-Gebiete ausgewiesen wurden, gelten seit heute strenge Kontrollen an den Grenzen nach Bayern und Sachsen. Die Einreise ist nur für deutsche Staatsangehörige und Ausländer mit festem Wohnsitz in Deutschland sowie für Berufspendler in systemrelevanten Berufen möglich. Die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr nach Tschechien und Tirol eingestellt.
Generell ist eine Einreise aus Tirol und Tschechien nur mit einem – maximal 48 Stunden alten – negativen Test möglich. Danach gilt eine zehntägige häusliche Quarantäne, die erst nach fünf Tagen durch ein zweites, negatives Testergebnis beendet werden kann.

++ 10.2.21 ++

Lockdown bis 7. März verlängert

Der aktuelle Lockdown wird bis 7. März verlängert, bereits ab dem 1. März dürfen Friseure wieder Kunden bedienen.
Danach wird die Öffnung von Geschäften und Museen möglich, wenn in der Gemeinde eine stabile 7-Tage-Inzidenz von unter 35 herrscht. Durch diesen Grenzwert soll sichergestellt werden, dass sich die ansteckenderen Virus-Varianten nicht stärker ausbreiten. Die Gastronomie bleibt weiterhin geschlossen.
Wann und in welcher Form die Schulen wieder öffnen, entscheidet jedes Bundesland für sich.

+++ 03.02.21 +++

Diabetiker können früher geimpft werden

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat eine Liste mit den Vorerkrankungen und Risikofaktoren veröffentlich, die zu einer vorzeitigen Impfung gegen Covid-19 berechtigen. Dazu gehören etwa Organtransplantationen, Tumorerkrankungen oder eine Chemotherapie, schwere Depressionen, Diabetes (bei HbA 1c ≥ 7,5), Fettleibigkeit (BMI > 30kg/m2) oder chronische Nierenerkrankungen. Betroffene Menschen sollen nun auch in der zweiten Gruppen geimpft werden können, vorzugsweise – wenn sie jünger sind als 65 Jahre – mit dem Impfstoff von Astra Zeneca.

+++ 27.01.21 +++

1 Jahr Corona in Deutschland

Am 27. Januar 2020 wurde der erste Mensch in Deutschland positiv auf das Corona-Virus getestet. Der Mann aus dem Landkreise Landsberg/Lech in Bayern hatte sich bei einer Kollegin aus China angesteckt.
Seitdem wurde eine Infektion mit Sars-Cov-2 in Deutschland bei 2 164 043 Personen nachgewiesen, 54 083 Menschen sind seit Ausbruch der Pandemie bei uns an oder in Verbindung mit dem Virus gestorben.
Aktuell überlegt Bundesinnenminister Seehofer, den Flugverkehr nach Deutschland stark zu reduzieren, um ein weiteres Einschleppen verschiedener Virusmutationen einzudämmen.

+++ 25.01.21 +++

Corona-Medikamente für Deuschland

Der Bund hat Kontingente von zwei Arzneimitteln erwroben, die mithilfe von Antikörpern gegen Covid-19 helfen sollen. Und zwar vor allem bei Patienten mit milden Symptomen, die aber ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben. Die Medikamente sind in der EU noch nicht zugelassen, haben aber in den USA eine Notfallzulassung erhalten. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut erklärte, dass eine Anwendung nach individueller Nutzen-/Risiko-Einschätzung der behandelten Ärzten auch ohne Zulassung möglich ist, wenn andere Therapiemöglichkeiten fehlen. Die rund 200.000 gekauften Dosen sollen nach und nach spezialisierten Kliniken zur Verfügung gestellt werden.

+++ 13.1. +++

FFP2-Maskenpflicht

Ab 18.1.2021 ist das Tragen sogenannter FFP2-Masken in Bayern im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel Pflicht. Sie bieten – richtig getragen – zu 94 % Sicherheit.

+++ 5.1.2021++

Einigung auf Einschränkung des Bewegungsradius

Bund und Länder einigten sich am 5. Januar auf die Einschränkung des Bewegungsradius: Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 wird der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort begrenzt.