Weil der Schutz vor Covid-19 etwa sechs Monate nach der zweiten Impfung nachlässt, braucht es den Booster. Was sich durch die dritte Spritze ändert und warum der QR-Code wichtiger wird.

Kein Test mehr für Dritt-Gemipfte

Menschen, die bereits ihre Booster-Impfung bekommen haben, müssen sich in 2G-Plus-Bereichen nicht mehr testen lassen. Das haben die Gesundheitsminister des Bundes und der Länder am 13. Dezember 2021 beschlossen. Dadurch entfällt für Dreifach-Geimpfte der Schnelltest, der ansonsten für den Zugang zu Museen, Kulturveranstaltungen oder Sport in Innenräumenn nötig wäre. Die Erleichterung gilt ab dem 15. Tag nach der dritten Impfdosis.

Eine Ausnahme: In Krankenhäusern und Pflegeheimen müssen sich auch Personen mit Auffrischimpfung weiterhin zusätzlich testen lassen.

Nachweis mit QR-Code

Der gelbe Impfausweis in Papierform ist weiterhin gültig, genügt aber in manchen Bundesländern (Brandenburg, Baden-Württemberg) ab sofort nicht mehr zum Nachweis für Restaurantaufenthalte, Friseurbesuch, usw. Hier ist ein QR-Code erforderlich. Diesen kann man in der Apotheke unter Vorlage des gelben Impfpasses erhalten, in ausgedruckter Form. Ein Smartphone ist also nach wie vor nicht nötig. Wo Sie für den digitalen Nachweis eine Apotheke in Ihrer Nähe finden, erfahren Sie auf der Seite mein-apothekenmanager.de.

Vollständig geimpft nur noch mit Booster

Außerdem wird auf internationaler Ebene aktuell über eine begrenzte Gültigkeit der Impfzertifikate diskutiert. Die Nachweise sollen ohne Auffrischungsimpfung (Booster) automatisch nach neun Monaten ungültig werden. Als vollständig geimpft würden dann nur Personen gelten, die ihre dritte Corona-Impfung erhalten haben.

Die EU-Kommission hat eine Umsetzung ab dem 10. Januar 2022 ins Spiel gebracht. Es ist davon auszugehen, dass Deutschland dieser Empfehlung folgen wird. Eine endgültige Entscheidung darüber ist bisher noch nicht gefallen. Aber auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) stellte fest, dass man erst mit der dritten Impfung einen vollständigen Schutz aufweist, vor allem gegen die neue Omikron-Variante. (Stand 9.12.2021)

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