Walken und Joggen mit den gleichen Sportschuhen? Besser nicht! Worauf es bei einem guten Walking- und Jogging-Schuh ankommt, kann an wenigen Details erkannt werden.

Wer gerne und oft walkt und joggt, sollte für jede Sportart ein eigenes Paar Schuhe haben. Denn so ähnlich sich die Sportarten auch sind, für den Körper bedeuten sie ganz unterschiedliche Belastungen.

Das Abrollen von der Ferse über die Fußkanten und das kraftvolle Abdrücken vom Vorderfuß machen das Nordic Walking aus“, sagt Sport-Orthopäde Dr. Tomas Buchhorn (sporthopaedicum.de), „entsprechend muss der Schuh beschaffen sein.“

Das macht einen guten Walking-Schuh aus

  • Gute Dämpfung der Ferse – dort entsteht beim Nordic Walking die größte Belastung. Und damit sich diese nicht direkt in die Knie überträgt, ist das Dämpfen dort entscheidend.
  • Feste Führung von Ferse über die Außenkanten – sonst besteht das Risiko, umzuknicken.
  • Schuh-Kappe sollte stärker gepolstert sein, daher lieber eine Nummer größer wählen.
  • Trotzdem wenig Gewicht (max. 400 g)
  • Flexible Form, sodass der Fuß immer gut abrollen kann.
  • Atmungsaktiv, eventuell auch wasserdicht, falls man gerne morgens über Wiesen läuft.
  • Abgerundete Sohle mit gutem Profil – schützt vor Ausrutschen.

„Langsam und locker laufen ist der beste Rat, den man jedem geben kann, der etwas für die Gesundheit tun will“, sagt Sport-Orthopäde Buchhorn. „Dabei spielen die richtigen Schuhe aber eine entscheidende Rolle.

Besonders wichtig bei Laufschuhen

  • Hohe Stützkraft, um Verletzungen durch Umknicken zu vermeiden.
  • Gleichzeitig sollte der Schuh aber flexibel sein.
  • Gute Dämpfung – je geringer das Körpergewicht und je routinierter der Läufer ist, desto weniger dämpfend muss der Schuh sein.

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