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Ratgeber Alternative Heilmethoden

Diese 5 Tipps helfen bei Hitzewallungen

Hitzewallungen treten häufig bei Frauen in den Wechseljahren auf, wenn die Hormone nicht mehr im Gleichgewicht sind. Mit diesen Tipps lässt sich wirksam Abhilfe schaffen.

YAKOBCHUK VIACHESLAV/ ©shutterstock
YAKOBCHUK VIACHESLAV/ ©shutterstock

Viele Frauen kennen das: Die Wechseljahre bringen Stimmungsschwankungen, trockenere Haut oder auch Schlafstörungen mit sich. Der Grund: Während der Wechseljahre stellen sich die Hormone der Frau um. Dabei bildet der Körper immer weniger Östrogene, was vielen Frauen zu schaffen macht. Als besonders unangenehm werden Hitzewallungen empfunden. Von jetzt auf gleich wird es einem heiß, in der nächsten Minute beginnt man zu frieren – und dies in stetem Wechsel.

Oft stören Hitzewallungen auch die Nachtruhe. Studien haben herausgefunden, dass etwa ein Drittel der Frauen unter leichten und ein weiteres Drittel unter starken Hitzewallungen leiden. Manche trifft es nur wenige Wochen, andere mehrere Jahre lang. Innerhalb eines Tages können es zwei, mitunter aber auch bis zu 30 heftige Hitzeschübe sein. Besonders störend empfinden Frauen nächtliche Hitzewallungen, weil sie dadurch aufwachen und nicht weiterschlafen können. Oder jede Stunde davon wach werden und dadurch unter zu wenig Schlaf leiden, was sie am Tage dann wiederum gereizt und nervös macht. All das kann sehr quälend sein und die Lebensqualität negativ beeinträchtigen.

Doch es gibt Hilfe. Mit diesen fünf Tipps können Sie Hitzewallungen in den Griff bekommen:

1) Warm-kalte Duschen

Duschen Sie täglich drei Minuten warm (38 Grad) und 10 Sekunden kalt – und dies drei- bis fünfmal im Wechsel. Immer mit kalt aufhören. Zwischendurch verschafft Wassertreten in der Badewanne Linderung: In kaltem Wasser bis eine Handbreit unter der Kniekehle 20 bis 60 Sekunden auf der Stelle treten. Bei jedem Schritt ein Bein vollständig aus dem Wasser heben. Legen Sie vorsichtshalber eine Gummimatte in die Wanne, damit Sie nicht ausrutschen.

Eine schnelle Alternative bieten warm-kalte Fußbäder.

2) Sport treiben

Finden Sie den Sport, der zu Ihnen passt: Spazierengehen, Walken, Tanzen, Wandern oder Radfahren – Bewegung stärkt Herz, Kreislauf, Blutgefäße, Blutdruck und Muskulatur – und hält auch den Temperaturregler im Gehirn besser im Gleichgewicht.

Außerdem sorgt Sport dafür, dass man sich zufrieden und ausgeglichen fühlt.

3) Gesund ernähren

Fette, viel Fleisch, Salz und Zucker belasten den Körper schon dann, wenn er nicht mit Hormonumstellung zu kämpfen hat. Darum ist es während der Wechseljahre wichtig, den Organismus durch die richtige Ernährung zu unterstützen. So beispielsweise mit viel frischem Obst (auch als Saft), frischen Kräutern, Vollkorn- und Milchprodukten zu stärken. Auch Fisch und Pflanzenfette wie Oliven- oder Rapsöl helfen dem Körper, im Gleichgewicht zu bleiben.

Außerdem: Wer viel schwitzt sollte auch viel trinken. Experten empfehlen mindestens zwei Liter am Tag zu trinken – am besten Mineralwasser, Früchtetee ohne Zucker oder Saftschorle im Verhältnis 50:50. Bei all dem sollten Frauen darauf achten, ihr Gewicht im Blick zu haben. Übergewichtige leiden in den Wechseljahren oft stärker unter Hitzewallungen. Übrigens: Salbeitee und Rotkleetee lindern Hitzewallungen.

4) Maß Halten

Koffein, Alkohol und Nikotin – diese drei Genussstoffe belasten den Organismus. Sie können den Östrogenspiegel absenken und damit den natürlichen Temperatur-Regler des Körpers durcheinanderbringen.

Wer Hitzewallungen hat, sollte Kaffee, Alkohol auf eine Tasse bzw. ein Glas reduzieren und möglichst überhaupt nicht rauchen.

5) Nächte vorbereiten

Lüften Sie Ihr Schlafzimmer vor dem Zubettgehen gut durch. Die Raumtemperatur sollte zwischen 17°C und 18°C liegen. Schlafen Sie zwischen zwei Bettlaken, die Sie ggf. schnell wechseln können, wenn sie verschwitzt sind. Tragen Sie nachts T-Shirts aus Baumwolle und legen Sie sich drei Wechsel-Shirts direkt ans Bett, damit Sie nicht aufstehen müssen, um sich umzuziehen.

Noch mehr Tipps zum Thema Wechseljahre finden Sie hier.

 

Letzte Version vom 11. Februar 2019

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