Beine ohne Besenreiser – das ist der Wunsch vieler Frauen. Denn die dunkel eingefärbten Äderchen sind unter der Haut an den Beinen deutlich sichtbar. Gerade im Sommer fühlen sich dadurch viele Frauen in Shorts oder Röcken unwohl.

Besenreiser entstehen, wenn die Venenklappen, die den Bluttransport in den Venen unterstützen, nicht mehr richtig funktionieren. Das Blut staut sich in den Gefäßen, die sich daraufhin ausdehnen. Diese Venen zeichnen sich dann als Besenreiser unter der Hautoberfläche ab.

Für Besenreiser gibt es zwei Ursachen:

  1. eine erblich bedingte Venenschwäche
  2. oder ein schwacher Blutkreislauf – weil man sich zu wenig bewegt.

Ist zweiteres der Fall, können Sie Besenreisern mit diesen Übungen konsequent vorbeugen:

1) Lieber laufen statt sitzen

Wer sich jeden Tag an diese Regel hält, tut schon viel für schöne Beine. Die besten Sportarten für gesunde Venen sind Radfahren, Schwimmen und Trampolin springen. Denn sie unterstützen den natürlichen Kreislauf des Bluts.

2) Mit den Füße spielen

Deshalb zwischendurch immer wieder Fußgymnastik machen. Zum Beispiel:

  • auf die Zehenspitzen stellen
  • mit Fußsohlen über Tennisball rollen
  • mit den Zehen etwas aufheben

3) Beine hoch

Auch wenn es elegant wirkt, die Beine übereinander zu schlagen – dies hemmt den Blutfluss. Lieber öfter mal die Beine hochlegen. So staut sich das Blut weniger in Richtung Füße, und das beugt geschwollenen Beinen und Köcheln vor.

4) Kalt statt warm

Brausen Sie die Beinen morgens kalt ab, auch Bürstenmassagen tun gut. Beim Bürsten und Abbrausen immer Richtung Herz arbeiten. Ein heißes Bad sollte man lieber meiden, das weitet die Gefäße zu sehr!

5) Viel trinken

Etwa zwei Liter am Tag sind ideal. Viel Wasser, Fruchtschorlen oder ungesüßter Tee halten das Blut flüssig. Das entlastet die Venen. Bei Hitze oder Sport dürfen es auch gerne mehr sein.