Lassen Sie sich inspirieren von unseren Rezepten aus der Rubrik „Was koche ich heute?“. Ausgewogene, saisonale, leckere und abwechslungsreiche Gerichte erwarten Sie hier in einer leckeren Mischung, von süß über würzig, von vegetarisch bis zum Sonntagsbraten.

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1. April – Paella mit Hühnchen, Erbsen und Paprika

Zutaten für 4 Personen:
4 Hähnchenbrustfilets (ca. 600 g)
2 TL Paprikapulver (rosenscharf)
3 EL Olivenöl
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 gelbe Paprikaschote (ca. 400 g)
Salz
200 g Paellareis
2 Prise Safranfäden
2 EL Paprikapulver (edelsüß)
800 ml Geflügelbrühe
150 g Erbse (tiefgekühlt)
Pfeffer
4 Frühlingszwiebeln
2 Bio-Zitronen

Zubereitung (Arbeitszeit ca. 30 Minuten):

Hähnchenbrustfilets waschen, trockentupfen und in 3×3 cm große Stücke schneiden. Rosenscharfes Paprikapulver mit 1 TL Öl mischen und die Hähnchenstücke darin wenden. Mit Frischhaltefolie bedeckt im Kühlschrank mindestens 20 Minuten ziehen lassen (marinieren).

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Paprikaschoten vierteln, entkernen, waschen und in 1 cm große Würfel schneiden.

Restliches Öl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen. Hähnchenstücke im heißen Öl rundherum kurz anbraten. Herausnehmen, salzen und beiseite stellen.

Paprika, Zwiebel und Knoblauch in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze farblos andünsten. Reis dazugeben, mit Safran und edelsüßem Paprikapulver bestäuben, kurz andünsten. Mit der Brühe auffüllen und zum Kochen bringen. Hähnchenstücke und Erbsen zufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen und kurz umrühren. 25 Minuten auf dem Backofenrost im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft nicht empfehlenswert, Gas: Stufe 2-3) auf der untersten Schiene von unten garen.

Inzwischen die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Zitrone waschen, trockenreiben und in Stücke schneiden. Paella am Ende der Garzeit mit Frühlingszwiebeln bestreuen und mit den Zitronenstücken servieren.

2. April – Kichererbsen mit Tomaten, Curry, Ingwer und Dill

Zutaten für 4 Personen:

250 g Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwerwurzel (20 g)
2 Stiele Minze
400 g Kichererbsen (Abtropfgewicht; Dose)
400 g Reis
2 EL Butter (30 g)
100 ml trockener Weißwein
500 g stückige Tomaten (Dose)
1 EL Currypulver
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer
gemahlener Zimt

Zubereitung (Arbeitszeit ca. 20 Minuten):

Reis nach Packungsanleitung kochen. In der Zwischenzeit Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen. Zwiebeln in Streifen schneiden, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Minze waschen, trockenschütteln, die Hälfte der Blättchen in feine Streifen schneiden.  Kichererbsen in ein Sieb abgießen, unter kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.

Butter in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer darin bei kleiner Hitze in ca. 10 Minuten weich dünsten. Mit Wein ablöschen. Tomaten,
Currypulver und Lorbeerblätter zugeben und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen. Kichererbsen unterrühren und in etwa 5 Minuten warm werden lassen. Den Reis dazugeben und alle gut verrühren.

Curry mit Salz, Pfeffer und Zimt abschmecken, auf 4 Schalen verteilen, mit gehackter Minze bestreuen und mit je 1 Minzezweig garniert servieren.

3. April – Seelachsfilet mit gedünstetem Paprikagemüse

Zutaten für 4 Personen:
2 Seelachsfilets
1 Prise Paprikapulver
2 EL Senf
500 g Paniermehl
2 Eier
250 g Hafer (aus dem Bioladen oder Reformhaus)
500 ml Wasser
1 Zwiebel
2 Möhren
1 Stange Lauch
1/2 rote Paprikaschote
1/2 grüne Paprikaschote
1/2 gelbe Paprikaschote
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer
Curry

Zubereitung (etwa 30 Minuten):

Haferkörner mit der doppelten Menge Wasser und etwas Salz aufkochen und in 30 Minuten ausquellen lassen. Den Seelachs waschen, abtupfen und in Portionen schneiden.

Aus 2 Eiern, Salz, Paprika und Senf eine Marinade herstellen. Gründlich schlagen. Den portionierten Fisch in der Marinade wenden und anschließend  panieren.  Für eine dickere Schicht den Vorgang zweimal durchführen. Anschließend bei mittlerer Hitze goldgelb braten.

Die Zwiebel schälen und fein hacken, Möhren schälen und grob hobeln, den Lauch waschen und in feine Ringe schneiden. Paprika waschen, vom Kerngehäuse befreien und in feine Streifen schneiden. Das Gemüse zum Fisch zugeben und bei reduzierter Hitze 10 Minuten mitbraten. Den gekochten Hafer zugeben
und nochmals erwärmen. Mit Salz, Cayennepfeffer und Curry pikant abschmecken.

4. April – Kartoffelsuppe mit gekochtem Schinken und Lauch

Zutaten für 4 Personen:

250 g Kartoffeln
1 Möhre
1 Stange Lauch
1 Glas Gemüsefond oder 500 ml Gemüsebrühe
1 EL Öl
200 g Schmelzkäse mit Schinken
100 g geräucherter Schinken
Salz, weißer Pfeffer
Muskat
1 Eigelb
Petersilie

Zubereitung (Arbeitszeit ca. 30 Minuten):

Kartoffeln schälen und würfeln, Möhre in Streifen, Lauch in Scheiben schneiden. Einen Teil des Gemüses zurückbehalten, den Rest mit den Kartoffeln in der Brühe garen und anschließend pürieren.

Inzwischen den Schinken in Streifen schneiden, mit dem restlichen Gemüse in heißem Öl andünsten und in die Suppe geben. Schmelzkäse zugeben, die Suppe kurz aufkochen lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Vom Herd nehmen, mit einem Eigelb legieren und mit etwas gehackter  Petersilie garniert servieren.

5. April – Sauerbraten rheinische Art, mit Klößen und Rotkohl

Zutaten für 5 Portionen:
Zum Sauerbraten-Einlegen:
1,5 kg Rinderfilet
500 ml Essig
500 ml Wasser
3 Zwiebeln
1 Päckchen Gewürzmischung für Sauerbraten

Für die Soße:
1 Päckchen Printen
1 Päckchen Zuckerrübensirup

Für die Kartoffelklöße:
1 kg Kartoffeln
500 g Kartoffel geschält frisch gegart
125 g Semmelbrösel
3 Eier
3 EL Mehl
1 Prise Salz
1 Prise Muskat

Für den Rotkohl:
500 g Rotkohl, frisch
125 g Äpfel
75 g Zwiebel
75 g Gänseschmalz
100 g Zucker
250 ml Rotwein
125 ml Portwein
50 g Johannisbeergelee
100 ml Essig
1 ZL Lebkuchengewürz
Salz
1 Stk. Sternanis
1 Stk. Ingwer

Zubereitung (Arbeitszeit ca. 2 Stunden, plus Einwirkzeit):

Für den Sauerbraten: Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Für die Marinade Wasser, Essig, Zwiebelringe und Sauerbratengewürz in einen großen Topf geben und aufkochen. Wenn die Marinade abgekühlt ist, das Fleisch hineinlegen und für mindestens eine Nacht zugedeckt im Kühlschrank stehen lassen. Das Fleisch täglich wenden, und wenn nötig Flüssigkeit auffüllen.

Am Tag der Zubereitung das Fleisch gut abtrocknen und in einem großen Bräter mit Öl oder Schmalz braun anbraten. Dann die Marinade zugießen und das Fleisch gelegentlich wenden. Alles auf kleiner Flamme für etwa 1,5 bis 2 Stunden schmoren lassen, darauf achten, dass das Fleisch mit dem Sud bedeckt ist. Am Schluss den Braten aus dem Topf nehmen und ihn im warmen Backofen 15 Minuten ruhen lassen.

Für die Soße: Den Sud abseihen. Die Printen mit etwas Sud übergießen und diese solange zerdrücken bis sie eine cremige Masse bilden. Die restliche Marinade aufkochen für die Sauce. Die Printenmasse in die kochende Sauce geben, bis sie schön sämig wird. Danach abschmecken und mit Sirup süßen.

Für die Kartoffelknödel: Kartoffeln schälen und grob reiben. Dann in einem Küchentuch gut auspressen. Die gekochten Kartoffeln ebenfalls grob reiben. Die Kartoffeln miteinander mischen, die übrigen Zutaten hinzufügen und alles gut mischen. Die Masse für fünf Minuten ziehen lassen. (Nicht länger warten, sonst wird der Teig grau). Dann die Klöße mit nassen Händen formen und in siedendem Salzwasser für etwa 20 Minuten ziehen lassen. Vor dem Servieren gut abtropfen lassen.

Für den karamellisierten Rotkohl: Den Rotkohl putzen und die Strünke entfernen. Dann in feine Streifen schneiden. Äpfel und Zwiebeln schälen und würfeln. Dann in etwa 150 g Gänseschmalz weich dünsten und beiseite stellen.

In einem großen Topf 100 bis 150 g Zucker karamellisieren. Mit Rotwein und Portwein ablöschen. Dazu die Rotkohlstreifen geben und mit dem Rotwein-Essig übergießen. Alles gut vermengen bis der Kohl etwas zusammengefallen ist. Dann etwas Salz und die Gewürze (in einem Beutel) dazugeben. Den Kohl bei geschlossenem Deckel dünsten. Immer wieder rühren und fehlende Flüssigkeit mit Rotwein aufgießen. Nach ca. 30 Minuten die Apfel-Zwiebel-Gänseschmalz-Mischung hinzugeben. Jetzt alles unterrühren, damit sich der Geschmack entfaltet und nichts anbrennt. Mit Rotweinessig, 3-4 EL Johannisbeergelee und Salz abschmecken. Der Rotkohl sollte fein säuerlich, mit einer leichten Süße sein. Gegen Ende des Garens noch einmal kurz ohne Deckel abdampfen lassen.

6. April – Tomatensalat mit Gurke, Radicchio und Mozzarella

Zutaten für 4 Personen:
150 g Mozzarella-Kügelchen
100 g Radicchio
100 g Pflücksalat oder Kopfsalat
4 Tomaten
200 g Salatgurke
1 gelbe Paprikaschote
2 Frühlingszwiebeln
1 rote Zwiebel
100 g schwarze Oliven, mariniert
2 EL Aceto Balsamico bianco
Salz und weißer Pfeffer
1 EL fein geschnittene Kräuter (Oregano, Basilikum)
4 EL Olivenöl

Zubereitung (Arbeitszeit ca. 10 Minuten):

Die Mozzarella-Kügelchen gut abtropfen lassen. Die Salate waschen, gut abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke zerpflücken. Tomaten und Gurke waschen und in Scheiben schneiden. Die Paprikaschote waschen, vierteln, die Samen und die weißen  Trennhäute entfernen und das Fruchtfleisch in Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, die Zwiebel schälen, beides in Ringe schneiden. Oliven abtropfen lassen.

Die Salat-Zutaten mit den Mozzarella-Kügelchen mischen und in vier Salatschüsseln anrichten.

Für die Sauce Essig mit Salz verrühren, anschließend Pfeffer, Kräuter und Öl untermischen und die Sauce über den Salat träufeln.

7. April – Nudelauflauf mit Hackfleisch, Käse und Maiskörnern

Zutaten für 4 Personen:
500 g Hackfleisch
500 g Nudeln (z. B. Pirelli oder Rigatoni)
1 Dose Mais
1 Zucchini
3 Tomaten
250 g Crème fraîche
200 ml süße Sahne
50 g Parmesan
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
1 Knoblauchzehe
200 g geriebener Käse (z.B. Emmentaler)

Zubereitung (Arbeitszeit ca. 15 Minuten, plus 25 Minuten Backzeit):

Die Nudeln al dente kochen. Das Hackfleisch zusammen mit dem durch die Knoblauchpresse gedrückten Knoblauch in einer Pfanne anbraten.

Die Zucchini in kleine Würfel schneiden. Die Tomaten kreuzweise am Stielansatz einritzen und mit kochendem Wasser überbrühen. Anschließend die Tomaten sofort mit kaltem Wasser abschrecken und die Haut abziehen. Die Tomaten klein schneiden und den Mais abtropfen lassen. Die Zucchini, die Tomaten und den Mais kurz zusammen mit dem Hackfleisch mitbraten.

Die Crème fraîche mit der Sahne und dem Parmesan zufügen und gut miteinander verrühren. Die Soße für den Nudelauflauf mit Hackfleisch anschließend noch mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver abschmecken.

Die abgeschreckten Nudeln mit der Hackmasse vermengen und in eine Auflaufform geben. Zum Schluss den geriebenen Käse über den  Nudelauflauf streuen. Den Auflauf im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen etwa 25 Minuten überbacken.

 

Ihre Frau im Leben-Redaktion wünscht guten Appetit!