Ist Schokolade gesund?

Es sind die Flavonoide im Kakao, die dunkle, ungesüßte Schokolade so gesund machen. Wissenschaftler hatten schon früher herausgefunden, dass die Wirkung dunkler Schokolade Ähnlichkeiten mit der Wirkung von Aspirin aufweist. Die in Aspirin enthaltene Acetylsalicylsäure sorgt für eine schwächere Blutgerinnung und senkt dadurch das Risiko eines Herzinfarkts erheblich. Flavonoide sind ähnlich wirkende sekundäre Pflanzenstoffe, die zum Beispiel auch in Gemüse, Obst, grünem Tee und sogar Wein enthalten sind.

Dass dunkle Schokolade das menschliche Blut-Kreislauf-System anregt und die Arterien bei ihrer Arbeit unterstützt, fanden amerikanische Kardiologen bei einer weiteren Studie heraus. Dafür teilten sie Testpersonen in drei Gruppen auf: Eine aß täglich 100 Gramm dunkle Schokolade ohne Zucker, eine andere aß zuckerhaltige schwarze Schokolade und die dritte Gruppe erhielt ein Ersatzprodukt. Untersucht wurde, wie sich vor und nach dem Schokoladenkonsum die Hauptarterie ausdehnte. Das tut sie, damit mehr Blut hindurchlaufen kann. Bei den Probanden mit der dunklen Schokolade ohne Zucker dehnte sich die Arterie am stärksten aus. Bei den Testpersonen, die das Ersatzprodukt bekommen hatten, dehnte sich die Arterie am wenigsten aus.

Unser Rezept für Schokoladenkuchen – eine Sünde wert

So gesund Bitterschokolade im Vergleich auch ist: ab und zu, so die Wissenschaftler, spreche nichts gegen ein gelegentliches Naschen von Milchschokolade. Denn der in ihr enthaltene Zucker lasse das Belohnungssystem im Körper anspringen und erzeuge so ein Wohlgefühl. Dies entstehe aber nur dann, wenn man es mit dem Konsum nicht übertreibt. Denn Schokolade liefert bekanntermaßen eben auch viel Fett und Kalorien. Maximal 20 Gramm pro Tag seien eine gute Richtlinie, so die Experten. Das entspricht einem durchschnittlichen Riegel einer 100-Gramm-Tafel.
Doch nicht nur Schokolade zum „Snacken“, sondern auch Schokoladenkuchen ist echtes Seelenfutter, das ab und zu mal sein darf.

Zutaten

Für den Teig (Springform; ca. 24 cm Ø)

  • weiche Butter für die Form
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Butter, in Stücken
  • 3 Eier
  • 80 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • ca. 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für die Creme:

  • 250 g Zartbitterkuvertüre
  • 100 g Crème double
  • 100 ml Sahne
  • 1 – 2 EL Kakaopulver
  • 1 EL Vanillezucker

Zubereitung

Zeit: 40 Minuten;  Backzeit ca. 45 Minuten;  Kühlzeit ca. 2 Stunden)

  • Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen, den Rand mit Butter fetten.
  • Die Schokolade hacken, mit der Butter in einer Metallschüssel über einem heißen Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker, Salz und dem Zimt cremig rühren. Die Schokobutter nach und nach zugeben und die Masse cremig aufschlagen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen, darüber sieben und untermischen. Den Teig in die vorbereitete Form geben, glatt streichen und im Ofen rund 45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!).
  • Bei zu starker Bräunung rechtzeitig mit Alufolie abdecken. Den Kuchen herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  • Für die Creme die Schokolade hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Von der Hitze nehmen und die Crème double einrühren. Die Mischung auf einem kalten Wasserbad kalt rühren. Die Sahne mit Kakaopulver und Vanillezucker steif schlagen und unter die Schokoladencreme ziehen.
  • Den Kuchen ringsum mit der Creme bestreichen und vor dem Servieren noch etwa 2 Stunden kühl stellen.

Wie das Backen mit Schokolade gelingt, lesen Sie auf Seite 2!