Salat kann bereits jetzt, im April, draußen gepflanzt werden. Die gefürchteten Eisheiligen spielen heute weniger eine Rolle – und wenn, dann eher für Balkonpflanzen.

Unsere Tipps erleichtern die Salat-Ernte:

Salat im Hochbeet

Für Anfänger – und Profis gleichermaßen – eignet sich ein einfaches Hochbeet. Das ist fix selbst gebaut: vier simple Bretter können reichen (z.B. 20 cm hoch), die als Viereck zusammengenagelt oder geschraubt werden, beispielsweise im Format 2 x 1 Meter. Der Vorteil eines Hochbeets: Man muss sich weniger tief bücken und in dem kleinen Hochbeet ist es etwas wärmer. Alternativ eignen sich auch eine alte Zinkwanne oder ein altes Maurer-Fass (dann jeweils Löcher unten reinbohren).

Wer jedoch keinen Platz für ein Hochbeet hat, der kann Salat auch in große Blumentöpfe pflanzen.

Der beste Standort für Salat

Salat sollte nicht an einem zu heißen Standort gepflanzt werden, beispielsweise vor einer Südwand, vor der den ganzen Tag die Sonne steht.

Bei Sonne sollte Salat morgens und abends gegossen werden. Und sollten sich Frostnächte ankündigen, kann das Hochbeet mit Folie leicht geschützt werden.

Ansonsten ist Salat pflegeleicht: Das Wichtigste beim Start ist lediglich, dass die kleinen Pflänzchen nicht zu tief gesetzt werden, sonst verkümmern die Pflanzen und die Blätter können sich nicht richtig ausbilden.

Regelmäßig Pflanzen setzen

Besser, als alle Salat-Pflanzen gleichzeitig zu setzen, ist es, jede Woche nur zwei oder drei Pflanzen zu setzen. Der Vorteil: so werden nicht alle Köpfe gleichzeitig erntereif.

Salat zum Säen ist zwar sehr günstig, muss aber unkrautfrei gehalten werden. Und: Salat braucht zum Keimen eher warmes Wetter. Schnittsalat zu säen lohnt, wenn man regelmäßig nur ein wenig Salat will. Auch hier mit zeitlichem Abstand immer wieder neu einen halben Meter säen.

Salat kann natürlich überall in Beete einzeln gesetzt werden – denn Lücken finden sich überall.

Die besten Sorten

Ideal für das Beet im eigenen Garten (oder auf der Terrasse) sind Kopfsalat, Lollo Rosso, Eichblatt oder ähnliche Blattsalate.

Ein Eisberg-Salat liefert  zwar mehr Masse, dauert aber auch länger bis er erntereif ist. Bei Blattsalaten können auch kleinere Köpfe geerntet werden.

Unser Tipp: eine tolle Alternative zu klassischem Salat ist Mangold. Denn hier wird jeweils nicht die ganze Pflanze geerntet, sondern nur einzelne Blätter. So pflanzen Sie einmal und haben trotzdem den ganzen Sommer über frisches Gemüse bzw. Salat zur Hand. Und: weniger schnecken-anfällig ist Mangold auch.

Salat noch gesünder aufpeppen

Ihr klassischer Blattsalat könnte noch etwas Pep vertragen? Dann mixen Sie ihn doch mal mit:

  • anderem Grünzeug wie junger Blattspinat, zarter Löwenzahn, würzige Brunnenkresse, junge Bennesseln oder leicht scharfe Radieschen-Blätter – die bringen nicht nur Abwechslung in die Salat-Schüssel, sondern auch viele Extra-Vitamine.
  • essbaren Blüten wie Gänseblümchen, Lavendel oder Kapuzinerkresse – die sind gesund und hübsch anzusehen.
  • Kernen: Pinienkerne sind reich an Selen, das Herz und Kreislauf schützt und die Alterung bremst. Schon gewusst? 100 g Pistazienkerne enthalten so viel Eiweiß wie die gleiche Menge Rindfleisch.In Cashewkernen steckt besonders viel Tryptophan – die Basis für den „Glücksstoff“ Serotonin.
  • Fisch & Co., denn das sind echte Fitmacher: Gebratener oder geräucherter Fisch, Fleisch und Meeresfrüchte sind die perfekten Zutaten für einen leckeren Salat, der auch satt macht. Diese Extras bringen jede Menge sättigendes Eiweiß, das Ihnen beim Abnehmen hilft. Besonders dafür geeignet sind magerer Seefisch, Hähnchen- oder Putenbrust.
  • gesunden Nüssen, denn ob Walnüsse, Mandeln oder Pistazien: Nüsse können nachweislich den Cholesterien-Spiegel senken und darum Herz und Gefäße schützen. Eine Handvoll Nüsse sollten täglich in die Mahlzeiten eingebunden werden.