Zwetschgenknödel sind echtes Soulfood: Wir kochen die österreichische Spezialität nach und zeigen in einer Bildergalerie, wie's geht.

Peter Hummel

Jetzt sind die Zwetschgen reif und außer auf dem klassischen Blechkuchen machen sich die Früchtchen besonders gut in süßen Knödeln mit Semmelbröseln. Wie die leckere Süßspeise gemacht wird, zeigt unser Kollege Peter Hummel hier Schritt für Schritt.

Jetzt ist Zwetschgenzeit! Am besten geeignet sind reife, nicht zu große Früchte.

Sie brauchen 12 Zwetschgen, 100 g Mehl, 2 EL Hartzweizengries, 12 Stück Würfelzucker, 150 g Butter, 400 g mehlige Kartoffeln, 2 Eier, 1 Prise Salz und Zucker

Die Kartoffeln zuerst kochen, dann schälen.

Die Zwetschgen aufschneiden, den Kern entfernen und je ein Stück Würfelzucker hinein legen.

Mehl, 1 Ei, 1 Eigelb, 2 EL Zucker, 2 EL, Butter, 2 EL Hartweizengries, 1 Prise Salz vermischen.

Die Kartoffeln durch die Presse zur Mehl-Mischung geben.

Alles verkneten. Je nachdem noch etwas Mehl dazugeben, wenn der Teig zu sehr klebt.

Mit feuchten Händen 12 Teigplatten formen, eine Zwetschge drauf und zu einer Kugel formen. Im siedenden Wasser 20 Minuten ziehen lassen.

Die Knödel in einer angerösteten Mischung aus der restlichen Butter, 100 g Semmelbröseln und 4 EL Zucker wenden.

Noch warm servieren. Dazu passt zum Beispiel Vanillesauce.

Tolle Backrezepte

Das Rezept für einen Pflaumenkuchen mit Quark-Ölteig finden Sie hier. Und im Beitrag „Sag bloß nicht Pflaumenkuchen!“ erklärt unser Essen & Genießen-Redakteur Peter den Unterschied zwischen Zwetschgen und Pflaumen und, wie Sie einen echten Augsburger Zwetschgendatschi backen können.

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.