Eine italienische Nonna kocht für uns das Lieblings-Rezept ihrer Kindheit: Pizzoccheri tradizionali. Werfen Sie einen Blick in die Küche.

Das kräftige Bergessen stammt ursprünglich aus dem Veltlin, wird aber in der gesamten Lombardei und auch im benachbarten Poschiavo im Schweizer Kanton Graubünden gegessen. Gerade die Zubereitung der alpinen Bandnudeln erfordert Fingerspitzengefühl und Übung.

Gelernt hat Menia Silvestri das alles von ihrer Mutter, die es wiederum von ihrer Mutter übernommen hat. An kalten Wintertagen, wenn sie und ihre Geschwister mit knurrendem Magen aus der Schule kamen, gab es öfter „Cucina povera“. So nennen die Italiener das allseits beliebte Arme-Leute-Essen. Es ist ein geflügeltes Wort für einfache, aber schmackhafte und sättigende Gerichte aus günstigen Zutaten. Hier sind es Buchweizenmehl, Weizenmehl, Salz, Wirsing, Käse, Butter und Kartoffeln – e basta, mehr nicht. Nonna Menia zeigt in der Bildergalerie, wie’s geht.

Pizzoccheri nach alter Tradition

Für das klassische Gericht braucht man Buchweizenmehl, Weizenmehl, Wasser, Wirsing, Kartoffeln, Käse und Butter.

Aus dem Buchweizenmehl, ein klein wenig Weizenmehl und Wasser einen festen Teig kneten.

Den Teig nicht zu dünn ausrollen!

Anschließend in fingerbreite Streifen schneiden.

Dann werden die dunklen Bandnudeln in reichlich Salzwasser vorgekocht,Wirsing und Kartoffeln werden separat in Salzwasser gegart. Man kocht die Pizzoccheri noch einmal kurz mit,dann wird alles mit zerlassener,mit Salbei aromatisierter Butter vermischt und unter Zugabe großzügiger Mengen geriebenen Parmesans und Fontina-Käses in eine Auflaufform geschichtet. Wichtig: Alle Zutaten müssen zu diesem Zeitpunkt sehr heiß sein – „bello caldo“, betont Menia – damit der Käse schön schmelzen und sich perfekt mit den Nudeln und dem Gemüse verbinden kann.


 
In der neuen Frau im Leben dreht sich auf 16 Extra-Seiten alles um Pasta. Wir stellen Nudelrezepte für jeden Geschmack und das richtige Zubehör zum Selbermachen vor. Dazu gibt es eine kleine Nudel-Typologie und wir berichten ausführlich über den Besuch bei Nonna Menia Silvestri.
 
 

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