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Ratgeber Essen & Genießen

Edel speisen mit Terrinen

In Restaurants, wirkt sie stets wie eines der teuersten Gerichte. Sie sieht immer gut aus, macht auf Tisch und Teller etwas her und schmeckt sehr delikat.

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Man nehme eine Pastete und entferne die Teighülle – fertig ist die Terrine. So einfach ist es leider nicht, aber das Prinzip ist damit schon recht gut erklärt. Da Terrinen eben keinen Teigmantel besitzen, der Flüssigkeit aufsaugen kann, gelten sie als besonders saftig. Terrinen werden in feuerfesten Schüsseln zubereitet, aber kalt und in Scheiben geschnitten gegessen.

 

Terrinen als Gefäße für Speisen gab es bereits vor 2500 Jahren. In Griechenland zum Beispiel stellte man kunstvolle Einzelstücke her – es gab aber auch schon günstige Massenproduktion. Und auch das in den Gefäßen zubereitete Produkt konnte man quasi, so sagen Historiker, auf die Hand bekommen.

Im 15. und 16. Jahrhundert besannen sich die Feinschmecker aus Frankreich und Italien auf die Kunst des Terrinen-Gerichts – in Florenz verlangten die noblen Essgewohnheiten der berühmten Medici-Dynastie danach. Im französischen Straßburg kümmerte man sich eher um der verwandten Pastete – die berühmte Gänseleberpastete wurde angeblich um 1780 von Jean-Pierre Clause erfunden.

Heute finden man einfachere Versionen von Terrinen und Pasteten sogar im Supermarkt an den Fleisch- und Wursttheken. Immer verbreiteter werden auch vegetarische Varianten, die ohne Fleisch auskommen und statt mit Gelatine mit Agar Agar oder Maisstärke zubereitet werden. Im Sprachgebrauch sind dies nun meist „Pasteten“. Als „Terrine“ bezeichnet man meist die Suppenschüssel mit Deckel, die zum edlen Familiengeschirr gehört.

Das Rezept zu einer köstlichen Oster-Terrine finden Sie hier.

 

Letzte Version vom 9. März 2017

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